Anja Bettels - Künstlerin


 

Anja Bettels
Künstlerin


Flötenkiel 8
27404 Rhade

Tel. 04285-92 41 19

 

Presseartikel über Anja Bettels

Ausstellung „WELT-(T)RAUM“

Die Ausstellung "WELT-(T)RAUM" mit Werken der Künstlerin Anja Bettels aus Rhade findet am 16./17. und 23./24. Juni 2018  von 11-13 Uhr und 15-18 Uhr in der Kulturscheune Borchelt, in Bremen Grolland statt. Eine sehr persönliche Sicht auf die äußere und innere Welt soll den Betrachter mitnehmen auf eine fantastische Reise.


Die ausgestellten Werke, vorwiegend in Acryltechnik gemalt, geben nicht immer auf den ersten Blick ihre Geschichte preis. Häufig sind jenseits des offensichtlichen Motivs noch weitere andere dahinter versteckt. Es lohnt sich, einen zweiten Blick zu riskieren und tiefer in das Geschehen einzutauchen und zu spüren, was das Bild mit einem macht.

Anja Bettels, geborene Göhmann, kam 1965 in Bremen zur Welt und wuchs im Bremer Stadtteil Grolland in einem Dreigenerationenhaushalt auf. Handwerk und Kunsthandwerk waren in der Familie Göhmann ein ständiger Begleiter. Die Kindheit spielte sich in Opas Werkstatt, auf den Wiesen und auf dem Deich ab. Ständig hat das Kind Anja etwas gemalt, gebastelt, gebaut. Später ging sie öfter zu ihrem Nachbarn, dem Künstler Armand Vilter, um von ihm Tipps für die Gestaltung ihrer Bilder zu erhalten. Ihr Leben lang blieb der künstlerische Ausdruck in allem, was sie tat, wichtig. Ihren ursprünglichen Wunsch, Kunst zu studieren, gab sie im Hinblick auf eine mögliche unsichere Zukunft schweren Herzens auf. Den Vorzug gab sie dann einem kunsthandwerklichen Beruf: Sie erlernte das Handwerk der Blechblasinstrumentenbauerin und arbeitete sechs Jahre voll in diesem Beruf.

1992 gründete sie eine Familie mit dem Musiker Uwe Bettels und siedelte um auf's Land in einen ehemaligen Bauernhof. Das Paar bekam vier Kinder, die inzwischen erwachsen geworden sind. In den folgenden Jahren stand die Familie, die Erziehung der Kinder zu glücklichen und aufrichtigen Menschen und auch deren künstlerische Bildung an erster Stelle.

Ihre Malstudien hat sie vor einigen Jahren professionalisiert. Im regen Austausch mit anderen Künstlern und in einer Künstlergruppe ist sie stetig auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten im Bildaufbau, in der Strukturierung und der Farbkomposition. Inspirationen bekommt sie durch ihre Mitmenschen, durch die Natur, durch alle Wesen der Schöpfung und das, was sie vor ihrem inneren Auge sieht. Im Jahre 2014 hatte sie einen schweren Unfall, bei dem sie beinahe ihren linken Fuß verlor. Während der über drei Jahre andauernden Genesungszeit widmete sie sich noch stärker der Malerei und beschloss, diese zu ihrem Hauptberuf zu machen. Viele Auftragsarbeiten aus ihrem Umfeld haben sie in Ihrem Tun bestätigt. Der Unterricht bei dem Verdener Künstler und Kunstpädagogen Michael Wöltjen, hat sie dabei nachdrücklich geprägt. Durch sein fundiertes Wissen und schnelles, präzises Erfassen der Stärken und Schwächen eines Kunstwerkes wurde sie immer wieder zu neuen Erkenntnissen gebracht. Von vielen Mitmenschen ermuntert, ist nun geplant, eine große eigene Ausstellung einem interessierten Kunstpublikum darzubieten. Sie möchte nun ihrem „Heimatland“ etwas zurückgeben, etwas, das sie geprägt und gebildet hat.

Durch den freundlichen Kontakt zu Frau Borchelt ist nun diese Präsentation in Grolland möglich geworden. Es erwarten sie Arbeiten der letzten Jahre. Es sind 50 mittel- bis großformatige Bilder zumeist in Acryltechnik. Aber auch einige Ölbilder und Zeichnungen sind dabei. Die Werke stellen die Realität dar, aber in einer Art, wie sie durch ein Foto nicht auszudrücken ist. Es sind Bilder, die einen innerlich berühren und die die menschliche Seele wieder spiegeln, Kunstwerke, die selbstsicher in Form, Farbe und Pinselführung komponiert sind. Lassen sie sich mitnehmen auf eine Reise durch Raum und Zeit.

„Ein Maler sollte nicht das malen, was er vor sich sieht, sondern das was er in sich sieht.“ (Caspar David Friedrich)


Drei Fragen an Anja Bettels:

Was erwartet den Besucher der Ausstellung?

Die Ausstellung gliedert sich in drei Themenbereiche:

1. Familie und Portrait
2. Fantastische Landschaften und Träume
3. Afrika-Bilder

Was ist für Sie Kunst?

Kunst ist ein Bedürfnis des Menschen und macht unser Menschsein aus.
Kunst ist Form und Gestaltung  - und für mich Farbe.
Kunst hat keine Funktion im Sinne von „funktionieren“.
Wenn sie ein Motiv darstellt, ist dies subjektiv. Sie ist ein Spiegel des Künstlers. Sie folgt ihren eigenen Regeln. Sie schafft ihre eigene Realität, ihre eigene Geschichte, sie ist Freiheit und sollte anderen Menschen diese Freiheit vermitteln können, ihnen helfen und vielleicht sogar Heilung bringen. Denn sie kann uns aus unserem alltäglichen Leben herausheben und ganz neue Eindrücke vermitteln.
Für mich drückt sie auch immer meine Sehnsucht aus, meine Sehnsucht nach Harmonie, nach Verschmelzung mit einer verzauberten Welt, welche weit mehr ist als eine funktionierende Maschine.

"Es war als hätt' der Himmel die Erde still geküsst..."
 (Joseph von Eichendorff)

Was bedeutet "WELT-(T)RAUM"?

Ich möchte es in einer Art Gedicht ausdrücken:

W e l t

W e l t r a u m
W e l t t r a u m
Raum für Träume
Träume für die Welt

Ist da Raum für Träume?

Die Wiederverzauberung der Welt    

Was Du siehst, findet in Deinem Kopf statt. In Deinem Herzen.

Was ist Wahrheit? Wer macht die Wahrheit?
Gibt es Wahrheit?
Was ist Realität? Wer macht die Realität?
Gibt es Realität?

Wiedervereinigung mit der Welt

Wie geht das?

T r a u m


Wann: am 16./ 17.Juni und 23./24. Juni 2018
           von 11-13 und 15-18 Uhr
Wo:    In der Kulturscheune Borchelt, Grollander Str. 33, 28259 Bremen

Vernissage am 16. Juni um 11 Uhr mit Klavierstücken des Pianisten Uwe Bettels
Für einen kleinen Imbiss wird gesorgt. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt ist frei.

In der Fotogalerie:

  

Artenvielfalt in  unseren Gärten